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Nikotingehalt in elektrischen Zigaretten identisch mit Tabakzigaretten
01.11.11
Die heute in einem Artikel des European Respiratory Journal veröffentlichten Studienergebnisse zeigen, dass dem Körper von E-Zigaretten-Konsumenten genauso viel Nikotin zugeführt wird, wie dem herkömmlicher Tabakzigaretten-Raucher.
Die von Forschern der Universitäten Genf und Auckland durchgeführte Studie untersucht den Cotinin-Spiegel (ein Nikotin-Abbauprodukt, das in der Leber entsteht) von Konsumenten elektrischer Zigaretten.
Zum ersten Mal werden Cotinin-Daten von Rauchern elektrischer Zigaretten veröffentlicht, die unter realen Bedingungen entstanden sind. Bisher standen lediglich Labordaten von "unbedarften" Konsumenten zur Verfügung, die das Produkt konsumierten, kurz bevor ihr Blut auf Nikotin untersucht wurde. Diese bereits veröffentlichten Daten haben gezeigt, dass der Körper dieser Raucher nur wenig oder kein Nikotin aus den elektrischen Zigaretten aufgenommen hat.
Die heute veröffentlichten Forschungsergebnisse belegen hingegen, dass erfahrene Konsumenten (allesamt frühere Raucher) unter realen Bedingungen (anders als im Labor) eine ähnliche Nikotindosis zu sich nehmen wie Raucher herkömmlicher Tabakzigaretten.
Eine wichtige Erkenntnis, da die Regierungen vieler Länder momentan Vorschriften für elektrische Zigaretten erlassen (so sind diese in manchen Ländern verboten, in einigen mit Nikotindepot zugelassen, in anderen hingegen nur als nikotinfreie Variante). Vor diesem Hintergrund ist es unabdingbar, dass Gesundheitsbehörden, Ärzte und Konsumenten wissen, dass der Nikotingehalt elektrischer Zigaretten fast genauso hoch sein kann wie der herkömmlicher Tabakzigaretten.
Quelle:
Etter JF, Bullen C. Saliva cotinine levels in users of electronic cigarettes. European Respiratory Journal. 1. Nov. 2011, Ausgabe 38, 1219-1220.
Kontakt:
Jean-François Etter (Autor der Studie) Medizinische Fakultät der Universität Genf, Schweiz This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Erste Süssigkeit mit Deoeffekt
27.10.11
Der bulgarische Süsswarenhersteller Alpi hat Bonbons auf den Markt gebracht, die dafür sorgen, dass es zu Körperausdünstungen kommt, die nach Rose duften.Deodorants, die möglichst lange vor Schweissgeruch schützen, sind stark gefragt. Jetzt bietet sogar L’Oréal ein Deo an, das 96 Stunden – sprich vier Tage (!) – vor Körpergeruch schützen soll: "Men Expert Invincible Man 96h Deo Spray". Ob das speziell für Duschmuffel konzipiert wurde? Oder geht es da eher um die umweltverträgliche Variante von Duschabstinenz, bei der das Thema Wasser- und Energieeinsparung heisst?
Wer kennt das nicht: sich kulinarisch mediterran richtig verwöhnen und anschliessend übel nach Knoblauch riechen? Keine Frage – Schweissgeruch ist ebenso unerwünscht wie die Knoblauchausdünstungen nach dem üppigen Genuss mediterraner Köstlichkeiten.
Wie wärs damit, stattdessen etwas zu sich zu nehmen, das dem Körper einen Wohlgeruch verleiht? Nachdem Beneo-Palatinit, eine Tochter von Südzucker, zwei Jahre lang an dieser Idee gearbeitet hatte, hat sie der Süsswarenhersteller Alpi erstmals in Europa umgesetzt und ein Bonbon quasi als „Gegengift“ für die unerwünschten Knoblauchausdünstungen auf den Markt gebracht.
Duft übertragendes Bonbon
Das Parfümbonbon Deo schmeckt nicht nur gut, sondern überträgt auch einen Rosenduft durch die Haut. Es basiert auf den Studienergebnissen japanischer Forscher, die ergaben, dass der Duft des Antioxidans Geraniol, eines farblosen flüssigen Bestandteils von Rosen, Lavendel und Vanille, den Körper durch die Poren verlässt und auf diese Weise für einen natürlichen süsslichen Geruch sorgt, der mehrere Stunden anhält.
Artikel erschienen in: COSSMA 7-8/2011, www.cossma.com
Edles Baumnussöl aus dem eigenen Garten
29.09.11
Es zeichnet sich ab, dass 2011 ein gutes Nussjahr wird. Die Pflanzenoel.ch AG in Tegerfelden AG kümmert sich um die Pressung Ihrer Nüsse zu hochwertigem Nussöl.
Während die Baumnuss früher ein wichtiges Nahrungsmittel war, um die eintönige Winterkost aufzulockern, findet man heute in den meisten Haushalten nicht einmal mehr einen Nussknacker. Dabei ist das wohlschmeckende und milde Nussöl ein Speiseöl höchster Güte. Da es nicht erhitzt werden sollte, ist es vor allem für die kalte Küche, für Salate oder Müsli, eine Bereicherung.
Als Produzent von schonend kaltgepresstem Pflanzenöl presst die Pflanzenoel.ch AG aus Baumnüssen ein edles Speiseöl und garantiert jedem Kunden, dass das gelieferte Öl einzig und alleine aus den von ihm gelieferten Nüssen stammt. Allerdings ist die Pflanzenoel.ch AG darauf angewiesen, dass die Nüsse eine gute Qualität aufweisen. Markus Deppeler, Geschäftsführer der Pflanzenoel.ch AG betont: «Wichtig ist, dass die Nüsse nach der Ernte so schnell wie möglich getrocknet werden. Dafür eignet sich am besten ein Trocknungsgerät.»
Erste Nussknackanlage der Schweiz
Auflese- und Trocknungsgeräte können bei der Pflanzenoel.ch AG bezogen werden. Und auch für das mühsame Knacken der Nüsse bietet das Unternehmen eine zeitsparende Dienstleistung an: «Wir haben 2008 in die erste Nussknackanlage der Schweiz investiert. Das Nussknacken bieten wir nicht nur unseren Geschäftskunden, sondern auch allen Privatkunden an», so Deppeler. Wer also sein ganz persönliches Nussöl aus dem eigenen Garten noch vor Weihnachten erhalten möchte, sollte sich mit der Pflanzenoel.ch AG in Verbindung setzen.
Wellness muss mehr bieten als nur SPA
15.06.11
Die Wellnessbranche versteift sich zu sehr auf Spa-Angebote und schafft es bisher kaum, Corporate Social Responsibility (CSR) umzusetzen. Zu diesem Schluss kommt Norbert Hintermayer, Veranstalter des «Spa Event 2011», der in Zell am See stattfindet. Erstmals legte die Konferenz den Fokus auf das Reizthema Personalführung im Gesundheitstourismus. Im Vorfeld des Ereignisses, bei dem auch der European Health & Spa Award (http://health-spa-award.com) vergeben wird, erläutert der Experte im pressetext-Interview die aktuellen Möglichkeiten und Trends der europäischen Wellnesswirtschaft.
Thematische Angebote gefragt
Mit dem Boom des Gesundheitstourismus und den wachsenden Kundenansprüchen wurde das Angebot deutlich vielfältiger, berichtet Hintermayer. «Viele versuchen, sich durch Einzigartigkeit abzuheben und nicht das Programm des Hotels 500 Meter weiter zu kopieren.» Der Konkurrenzdruck nehme zu, jedoch auch die Professionalisierung. «Über Qualität entscheidet heute nicht mehr die Infrastruktur, sondern die 'Software', konkret die Inhalte und Mitarbeiter. In diesen Bereich haben aber bisher erst wenige investiert.»
Die Rückstände bei den Inhalten hängen für Hintermayer mit einer Fehleinschätzung der Branche zusammen. Denn das Bild, das Hotelbetreiber über die Wünsche ihrer Gäste haben, unterscheidet sich stark von der Realität, zeigen Erhebungen. «Gäste suchen heute auch Programm für Geist und Seele, doch meist wird nur der Körper durch Essen, Lust, Entspannung und Sinnlichkeit befriedigt. Den Erfordernissen ganzheitlicher Wellness wird man damit nicht gerecht.»
Von Meditation bis Coaching
Dass Seele und Geist im Wellness Aufwind haben, zeigt sich für Hintermayer in der wachsenden Nachfrage für fernöstliche Meditation. Einige innovative Anbieter greifen zudem auch Inhalte auf, die auf Interessen und Neugierden der Gäste Antwort geben. «Vorreiter auf dem Gebiet veranstalten etwa Diskussionen mit Experten zu Themenkreisen wie Gesellschaft, Natur oder Körper», berichtet der Experte.
Schneller als Zukunftsthema erkannt und kommerziell umgesetzt wurde ganzheitliche Wellness in den USA. Zur Reihe der neuen Angebote zählen dort Coachings, Entspannungsseminare, ganzheitliche Check-Throughs oder auch Programme mit präventiven Ansätzen. «Corporate Health hilft Menschen, Stresssituationen durchzustehen und Burnout vorzubeugen. Immer mehr Unternehmen greifen dies auf in Workshops oder Incentives für gute Mitarbeiter, die sie dadurch langfristig binden wollen», so Hintermayer.
Tabuthema Mitarbeiter
Den grössten Aufholbedarf gebe es jedoch bei der sozialen Verantwortung der Branche. «CSR ist bisher meist nur Lippenbekenntnis oder wird oft mit Umweltschutz verwechselt. Auf das grosse Potenzial der Mitarbeiter sind die wenigsten ausgerichtet. Vielmehr ist die Mitarbeiterführung im Tourismus ein grosses Tabu.» Das Problem der hohen Fluktuation sei fatal, da sie den Aufbau von Strukturen verhindere. «Kommt ein Gast wieder, wünscht er Wiedererkennung. Diese gelingt nicht, wenn zweimal jährlich das gesamte Team wechselt.»
Als Gegenstrategie drängt Hintermayer darauf, die Mitarbeiter gezielt in den Mittelpunkt zu rücken. «Ähnlich wie ein Gebäude Service braucht, sollten sich Führungskräfte regelmässig mit dem Personal zusammensetzen. Wer Mitarbeiter in Entscheidungen einbezieht, kommt oft zu völlig neuen Ideen und erhöht gleichzeitig die Motivation.» Auch ständige Überprüfung der Leistung, Training und Schulungen gehören dazu, wobei der Experte jedoch von ständiger Auslagerung abrät. «Die Führungsetage muss ihre Aufgaben wieder wahrnehmen und Mitarbeiter als Kapital erkennen – nicht als Material!»
Wie man Kinder vor Sucht schützt
01.06.11
(pd) Ein stabiles Umfeld schützt Kinder vor einer Alkohol- und Drogensucht im Jugend- oder Erwachsenenalter. Sind der Vater, die Mutter oder beide alkoholkrank - das Schicksal von 2,65 Mio. Kindern allein in Deutschland - so ist das Risiko für Suchtstörungen oder psychische Erkrankungen deutlich erhöht. Was dabei hilft, dass es trotz Vorbelastung zu keiner Sucht kommt, erklärt Michael Klein, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie (www.suchtpsychologie.de) , in einem Interview mit Pressetext. Schweres Erbe Sucht Jedes dritte Kind mit suchtkranken Eltern wird später selbst einmal abhängig, zeigen am Deutschen Suchtkongresses (www.deutscher-suchtkongress.de) veröffentlichte Zahlen. Das entspricht einem sechsfach erhöhtem Risiko, zudem erfolgt der Einstieg in die Sucht meist deutlich früher. Besonders männliche Jugendliche aus Familien mit Alkoholbelastung zeigen eine verringerte Empfindlichkeit gegenüber Alkohol. Viele trinken über ihre Verhältnisse oder übernehmen das Trinken der Eltern als Form der Problembewältigung. "Der wichtigste Grund für diese Vererbung ist nicht die Genetik, sondern das wechselhafte Verhalten süchtiger Eltern - die Unberechenbarkeit, Instabilität und Verlogenheit. Werden Kinder mal schroff zurückgewiesen, mal innig geliebt, so hinterlässt das Spuren in ihrer Persönlichkeit", warnt Klein. Erschwerend kommen besonders bei Drogenkonsum oft auch die Faktoren Verarmung, Stigmatisierung und Randständigkeit hinzu, zudem kapseln sich viele süchtige Eltern aus Schuld- oder Schamgefühl von der Umwelt ab. Angebote fehlen Auffallend ist, dass dennoch mehr als die Hälfte der betroffenen Kinder im Jugend- und Erwachsenenalter nicht suchtkrank wird. Viele sind abgeschreckt und bleiben ganz abstinent, während bloss ein geringer Anteil einen entspannten Umgang mit Alkohol und Co entwickelt. Schützend wirkt laut Klein alles, was Kinder unabhängig macht. "Dazu gehören Autonomie etwa gegenüber der emotionalen Lage der Mutter, gute Sozialkontakte, Kreativität, Humor und Reflexion. Gut ist auch zu wissen, dass etwas in der Familie nicht stimmt." Gerade bei jungen Kindern sind diese Fähigkeiten jedoch naturgemäss noch kaum entwickelt. Von der Politik fordert der Suchtexperte möglichst frühe Intervention bei Gefährdung des Kindeswohls. "Hauptziel muss sein, die Eltern darin zu stärken, kompetente Eltern zu sein, während Entmündigung das letzte Mittel bleiben muss." Der Rückstand bei Präventionsprogrammen ist noch gross - erhält doch bloss jedes zehnte Kind von Eltern in Suchttherapie Hilfestellungen. Das von Klein 2008 gestartete Testprogramm "Trampolin" liefert hier Pionierarbeit, wobei man die Widerstandskraft betroffener Kinder etwa durch Vermittlung von Wissen und Bewältigungsstrategien stärken will. Sichere Bindung Das beste, was Eltern allgemein zum Schutz der Kinder vor Sucht machen können, sind Aufbau und Pflege einer stabilen, sicheren Bindung zum Kind, rät der Experte. Am Beginn des Lebens gehören dazu vor allem enger Kontakt und zugewandte Liebe, dann auch Prinzipien wie Klarheit, Verlässlichkeit und Einfühlungsvermögen bei gleichzeitiger Förderung der Autonomie. "Es geht um die richtige Balance zwischen Kontrolle und Freiheit - was für die psychische Gesundheit generell gilt", so Klein.




